Engagement für die Demokratie: Bürgermeisterin ehrt Helferinnen und Helfer der Juniorwahl
Die Schulgemeinschaft der Erbeskopf-Realschuleplus setzte ein starkes Zeichen für politische Bildung: In der Schulaula wurden die engagierten Wahlhelferinnen und Wahlhelfer der 9. und 10. Klassen offiziell für ihren Einsatz bei der diesjährigen Juniorwahl anlässlich der Landtagswahl gewürdigt.
Die Juniorwahl ist ein bundesweites Schulprojekt zur politischen Bildung, bei dem Schülerinnen und Schüler eine Wahl realitätsnah nach denselben Grundsätzen wie eine echte Wahl durchführen.
Allein in Rheinland-Pfalz beteiligten sich in diesem Jahr 412 Schulen an dem Projekt, das demokratische Prozesse erlebbar macht und junge Menschen frühzeitig an politische Mitbestimmung heranführt.
Schulleiterin Frau Becker eröffnete die Veranstaltung vor der versammelten Schulgemeinschaft und hob die zentrale Bedeutung der Juniorwahl hervor. Das Projekt ermögliche es jungen Menschen, demokratische Prozesse hautnah zu erleben, Wahlabläufe kennenzulernen und eine eigene politische Meinung zu entwickeln. Demokratie sei keine Selbstverständlichkeit, sondern müsse von jeder Generation neu gelernt und gelebt werden. Der reibungslose Ablauf der Wahl an der Schule sei vor allem dem verantwortungsbewussten Einsatz des Wahlvorstands aus den Reihen der 9. und 10. Klassen zu verdanken.
Bürgermeisterin dankt für den Einsatz
Im Anschluss richtete Bürgermeisterin Frau Dr. Breitbach das Wort an die Jugendlichen und sprach ihnen ihren herzlichen Dank aus. Sie betonte, wie stolz die Verbandsgemeinde auf das freiwillige Engagement der Schülerinnen und Schüler sei.
Wer bereits in jungen Jahren Verantwortung für die Durchführung einer Wahl übernehme, zeige echtes Interesse am gesellschaftlichen Miteinander und leiste einen wichtigen Beitrag zu einer lebendigen Demokratie vor Ort.
In ihrer Rede schlug die Bürgermeisterin zudem eine Brücke zur Kommunalpolitik und verkündete eine spannende Nachricht für alle politisch interessierten Jugendlichen:
In der Verbandsgemeinde wird künftig ein eigenes Jugendparlament etabliert.
Sie berichtete, dass hierzu bereits erste erfolgreiche Sitzungen stattgefunden hätten, um die Rahmenbedingungen abzustecken. Das neue Gremium soll jungen Menschen eine direkte Plattform bieten, um ihre Ideen, Wünsche und Anträge aktiv in die Kommunalpolitik einzubringen und die Zukunft ihrer Heimat mitzugestalten.
Zum Abschluss der Ehrung überreichte Dr. Breitbach den Wahlhelferinnen und Wahlhelfern als Anerkennung für ihren wichtigen Einsatz eine Urkunde.





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